Ergotherapeutische Praxis

ZEITRAUM

Essen-Katernberg, Gelsenkirchener Straße 285

Ergotherapie – Was ist das genau?

Mein Arzt hat mir ein Rezept für Ergotherapie gegeben.
Ich weiß gar nicht, was das ist?

Hatten Sie bei der Verordnung vom Arzt einen ähnlichen Gedanken? Physiotherapie ist vielen Menschen ein Begriff, aber wie hilft Ihnen eigentlich Ergotherapie?

Schnelle Erklärung:

Die Ergotherapie hilft Ihnen, wenn Sie Aufgaben im Alltag nicht mehr oder z.B. nur noch mit Einschränkungen bewältigen können.

Was ist denn der Unterschied zwischen Physiotherapie und Ergotherapie?

Die Physiotherapie beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Körper und seinen Funktionen. Wenn Sie beispielsweise Ihren Arm auf Grund einer Funktionsstörung nicht mehr heben können, erarbeitet der Physiotherapeut mit Ihnen, wie diese Funktion wiederhergestellt werden kann.

In der Ergotherapie schauen wir uns weitere Faktoren an: Was bedeutet es für Sie, dass Sie Ihren Arm nicht mehr heben können? Wobei bemerken Sie dies? Welche Hilfsmittel können wir mit Ihnen ausprobieren, um die fehlende Funktion auszugleichen? Wie können wir Ihr Umfeld anpassen, um die Aktivität vielleicht auch ohne die Armfunktion wieder möglich zu machen?

Was ist denn der Unterschied zur Psychotherapie?

Wir beschäftigen uns in der Ergotherapie bei psychischen Erkrankungen mit dem Hier und Jetzt. Es ist weniger wichtig, WARUM Sie Probleme bei Aktivitäten haben, sondern was Sie brauchen, um diese bewältigen zu können. Wann hat es bereits gut geklappt? Was hilft Ihnen? Wären Sie bereit, mal etwas Neues auszuprobieren?

Was genau passiert bei der Ergotherapie?

Erstgespräch:
Zu Beginn der Therapie findet ein Erstgespräch mit Ihnen statt. Dieses kann entweder in der Praxis stattfinden oder, soweit vom Arzt verordnet, bei Ihnen zu Hause. Bei diesem Gespräch fragen wir Sie nach der aktuellen Situation und welche Aktivitäten Ihnen schwerfallen. Dadurch erhalten wir durch Sie einen ersten Eindruck in Ihren Alltag.
Befunderhebung:
Im Folgenden schauen wir dann, wieso Ihnen diese Aktivitäten schwerfallen. Die Ursachen dafür sind sehr unterschiedlich und stark abhängig vom Krankheitsbild.
Zielsetzung:
Gemeinsam mit Ihnen stecken wir ein Ziel für die Therapie und überlegen, welche nächsten Schritte notwendig sind.
Therapie:
Auf Ihrem Ziel bauen wir die ergotherapeutische Behandlung individuell auf. Dabei halten wir immer wieder mit Ihnen Rücksprache über Erfolge, aber auch eventuellen Schwierigkeiten. Damit Sie die Therapieinhalte auch im Alltag einsetzen können, erarbeiten wir mit Ihnen Übungen für zu Hause.

Ihr Weg zu uns!

Ihr Arzt hat Ihnen Ergotherapie verschrieben?
Dann melden Sie sich gerne telefonisch bei uns oder kommen Sie für eine Terminvereinbarung vorbei.
Sie haben eine Frage zur Ergotherapie?
Rufen Sie uns gerne an und wir klären gemeinsam mit Ihnen Ihre Fragen.
0201 8308716

Was ist mit den alltäglichen Aktivitäten gemeint?

Ergotherapeuten unterscheiden bei den Aktivitäten drei Bereiche. Diese werden im Folgenden kurz erklärt:

Selbstversorgung:
Es fällt Ihnen schwer, sich selbst zu waschen, da die Dusche sehr rutschig ist oder Ihnen die Shampooflasche aus der Hand fällt? Sie wissen nicht mehr, was sie einkaufen wollten oder haben Schwierigkeitendamit,  die schweren Taschen nach Hause zu tragen? Beim Kochen fallen Ihnen die Kartoffeln aus der Hand oder die Wasserflasche lässt sich nicht mehr öffnen? Sie haben jeden Tag Pläne und Vorsätze und bekommen sie nicht umgesetzt? Zur Selbstversorgung zählen alle Aktivitäten, welche die Hygiene betreffen, das Zubereiten von Essen oder das Führen eines Haushaltes.
Produktivität:
Nach einem Handgelenksbruch können Sie die Maus nicht mehr ohne Schmerzen im Ellbogen bedienen? Sie dürfen seit Ihrem Rheuma nichts Schweres mehr heben? Durch Ihre psychische Erkrankung überfordert Sie der Druck auf der Arbeit? Zu dem Bereich der Produktivität zählen alle Aktivitäten, welche mit Ihrer Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeiten in Zusammenhang stehen.
Freizeit:
Sie arbeiten sehr viel und schaffen es nicht mehr zum Sport? Entspannung fällt Ihnen schwer? Sie wissen, dass die langen Spaziergänge in der Natur Ihnen gut tun, aber schaffen es nicht aus der Tür? Das Stricken fehlt Ihnen seit der Finger-Arthrose? Die Freizeit ist die Zeit, die frei von den Notwendigkeiten des täglichen Lebens wie beruflichen, familiären oder häuslichen Pflichten ist. In der Freizeit entscheiden Sie selbst, welche Aktivtäten Sie ausführen möchten. Doch auch Freizeitaktivitäten können durch gesundheitliche Beeinträchtigungen schwerfallen.

Ein Blick in unsere Arbeit

Die fachlichen Schwerpunkte unserer Therapeuten liegen im psychiatrischen, orthopädischen, geriatrischen und neurologischen Fachbereich.
Jeder Bereich erfordert unterschiedliche Kenntnisse und Fortbildungen in den verschiedenen Behandlungsverfahren.

Welche Behandlungsmethoden werden in der Praxis angeboten?

Was wird zusätzlich zur Therapie angeboten?