- Wer bist du? Wie sieht deine Arbeit aus?
- Ich bin Connie, Ergotherapeutin seit 2001. Mein Herz schlägt für die Pädiatrie. Praktisch habe ich zunächst für ein Jahr in Kapstadt in Süd Afrika gearbeitet, danach in unterschiedlichen Praxen in Essen und Wuppertal. Meine große Neugierde und Freude an neuen Erkenntnissen und Begeisterung für die Ergotherapie haben dazu geführt, dass ich berufsbegleitend noch einen ergotherapeutischen Bachelor und Master gemacht habe. Klient:innenzentriertes, betätigungsbasiertes Arbeiten im Kontext auf wissenschaftlicher Grundlage / Evidenz sind mir ein großes Anliegen. Neben meiner praktischen Tätigkeit arbeite ich seit vielen Jahren als Dozentin im Bachelorstudiengang Ergotherapie an der Zuyd Hogeschool (NL) und im Rahmen der Weiterbildung bei verschiedenen Fortbildungsinstituten. Ich liebe die Verbindung zwischen Praxis, Lehre und Wissenschaft - erst durch die entstehenden Verbindungen, Netzwerke und Synergien macht das Ganze Sinn für mich.
Ich bin sehr neugierig - sowohl auf die Geschichten der Kinder und Familien, denen ich in Praxis, Schule und Kindergarten begegne, als auch auf Innovationen, bzw. neue Ideen und Konzepte aus der Forschung. Besonders viel Freude macht mir die Arbeit an der Implementierung von neuen Assessments, Methoden und Ansätzen aus der Wissenschaft in die Praxis.
Praktisch arbeite ich am liebsten direkt im Setting mit den Kindern im Klassenraum, auf dem Pausenhof in der Schule oder in der Gruppe im Kindergarten.
- Was oder wen berührst du regelmäßig?
- Meine Geige, Gartenerde und Kuchenteig
- Was berührt dich?
- Wenn ich sehe, dass Kinder in Handlung kommen, ihre Selbstwirksamkeit entdecken, Lösungen finden und umsetzen, dabei in den
Flow
kommen und Freude haben an dem, was sie tun und ich sozusagenüberflüssig
werde.
- Was lässt dich unberührt?
- Eitelkeit und Arroganz